Basis-Rente bzw. Rürup-Rente

Die staatliche Förderung:

Die Aufwendungen für die Basisversorgung können als Sonderausgaben abgesetzt werden. Hier sind vom Gesetzgeber Höchstbeiträge festgeschrieben, die schrittweise bis ins Jahr 2025 erhöht werden.
Beiträge können durch einen Sonderausgabenabzug in der Steuererklärung bis zu den Werten in der Tabelle unten rechts abgezogen und berücksichtigt werden.

Theoretisch war das zwar auch jetzt schon möglich, aber der bisherige Sonderausgabenabzug war bereits durch die Beiträge zur gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung verbraucht. Erstmalig, das ist neu, können jetzt Beiträge zu einer fondsgebundenen Rente als Sonderausgabenabzug berücksichtigt werden. Davon profitieren neben allen Angestellten besonders Selbstständige und Freiberufler.
Der Besteuerungsanteil der Basisrente steigt in Abhängigkeit vom Jahr des Rentenbeginns. Wer z. B. erst im Jahr 2040 und später in Rente geht, muss diese voll versteuern.

Schrittweise Erhöhung des Sonderausgabenabzuges. So viel können Sie als Sonderausgaben für Beiträge zur 1. Schicht ansetzen:

 

Jahr

% von
20.000 EUR

in EUR

2005

60

12.000

2006

62

12.400

2007

64

12.800

2008

66

13.200

2009

68

13.600

2010

70

14.000

2011

72

14.400

2012

74

14.800

2013

76

15.200

2014

78

15.600

2015

80

16.000

2016

82

16.400

2017

84

16.800

2018

86

17.200

2019

88

17.600

2020

90

18.000

2021

92

18.400

2022

94

18.800

2023

96

19.200

2024

98

19.600

2025

100

20.000

bei zusammen veranlagten Ehegatten verdoppelt sich der Höchstbetrag

 

 

Nutzen Sie jetzt die staatliche Förderung.

  • 62 % der Beiträge sind zu Beginn von der Steuer absetzbar (der Satz steigert sich bis 2025 jährlich um 2 %)
  • Zum 1. Mal sind Beiträge zur privaten fondsgebundenen Versicherung von der Steuer absetzbar
  • Nicht von Hartz IV angreifbar
  • Auch mit sofort beginnender Rentenzahlung möglich

Im Gegenzug fordert der Staat:

  • Rentenbezug ab vollendetem 60. Lebensjahr möglich
  • Nicht vererbbar (nur an enge Hinterbliebene wie Ehepartner oder Kinder bis maximal zum 27. Lebensjahr)
  • An keine weiteren Personen übertragbar
  • Nicht beleihbar (nicht zur Finanzierung einsetzbar)
  • Nicht veräußerbar (während der Laufzeit nicht zu kündigen)
  • Nicht kapitalisierbar (nur lebenslange Rentenleistung möglich)